Wir laden Sie als Eltern und Lehrer, die die Begabungen ihrer Kinder bzw. Schüler fördern möchten, herzlich ein zu unserem Seminar
“Begabungen verstehen und fördern: Die Rolle von emotionaler
Selbststeuerung für die Motivation unserer Kinder”
vom 18. bis 19. September 2010.
Gretchenfrage: Fördern ohne zu überfordern?
Eltern hoch begabter Kinder stoßen manchmal auf Vorurteile. Ihnen wird unterstellt, sie hätten ihr Kind dressiert oder würden es überschätzen. Eltern hoch begabter
Kinder seien ehrgeizig und würden es nicht Kind sein lassen.
Den wenigsten Mitmenschen ist klar, dass der Umgang mit einem begabten Kind anstrengend sein kann. Sie müssen gefördert und geistig ausgelastet werden,
damit sie sich gut entwickeln können.
Besonders begabte Kinder fallen ihren Eltern meist frühzeitig auf. Begabt bedeutet zwar nicht immer gleich hochbegabt. Sicher ist jedoch: Eltern sollten ihr Kind so früh wie
möglich fördern, sonst wird sich das Potential des Sprösslings nur schwerlich entfalten. Die große Frage ist: Wie kann ich mein Kind fördern, ohne es zu überfordern?
Die emotionalen Handicaps begabter Kinder
Begabte Kinder können oft schon vor der Einschulung lesen, schreiben und rechnen. Das führt schnell zu Unterforderung und Langeweile – die Kinder beteiligen sich nicht am
Unterricht oder stören sogar. Dazu kommt, dass Lehrer diese Kinder selten aufrufen, weil sie „sowieso schon alles wissen“. Sie werden von den Klassenkameraden argwöhnisch betrachtet, als Streber verrufen, zu
Außenseitern gemacht oder ausgenutzt.
Manche Kinder versuchen deshalb, sich zu verstellen oder ihre Anerkennung darüber zu erlangen, dass sie sich den Rabauken in der Klasse zugesellen. Nicht selten werden die
Kinder traurig und mutlos und vereinsamen. Darum ist es außerordentlich wichtig, dass die Kinder selbst lernen, ihre besondere Begabung zu akzeptieren.
Gerade die Tatsache, dass Hochbegabten das Wissen geradezu
zufliegt, kann langfristig zu schulischen und motivationalen Problemen führen:
- Die Kinder lernen nicht zu lernen und entwickeln keine dementsprechenden Lerntechniken.
- Sie erfahren nicht die Grenzen
ihrer eigenen Möglichkeiten und lernen nicht, wie sie mit Misserfolgen und Enttäuschungen umgehen können.
Damit diese Kinder bei all den Schwierigkeiten nicht ihre Lernmotivation verlieren, müssen sie
emotionale Selbststeuerung
lernen. Begabte Kinder haben die gleichen emotionalen Probleme wie alle anderen Kinder, haben jedoch aus o.g. Gründen nur selten die Chance, emotionale Selbststeuerung im Alltag zu erlernen. Hier sind Sie als elterliche „Motivationstrainer“ gefragt!
Seminarinhalte
- Die Erfolgsfaktoren wirksamen Motivierens und wie Sie Demotivation bei Ihren Kindern identifizieren, überwinden und vermeiden;
- Wie Sie die Eigenarten Ihrer Kinder erkennen
und diese für die nachhaltige Motivation nutzen;
- Wie Sie die emotionalen Selbststeuerungs-kompetenzen Ihrer Kinder gezielt fördern.
Trainer
Die Trainer Dr. Gunnar Garbe und Wilfried Henseler
haben auf Basis der neuesten Erkenntnisse aus der Motivationsforschung schon viele Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen, Eltern, Lehrer und Schüler erfolgreich beraten und trainiert. Sie arbeiten für die
EOS-Team GmbH.
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