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Ornament und Askese 
 Tagung für bildende Künstler vom 27. bis 29. April 2012

Wir laden Sie freundlich ein zu unserer BEGEGNUNG BILDENDER KÜNSTLER vom 27. bis 29. April 2012, diesmal unter dem Thema

ORNAMENT UND ASKESE.

Die Kunst der Moderne hat es verstanden, durch Konzentration auf Elementares, auf wenige und einfache Formen sowie die Eigenart des Materials ästhetische Erfahrungen von größter Eindringlichkeit zu erzeugen. Das Pathos der Einfachheit gehört zum Grundbestand modernen künstlerischen Selbstverständnisses. Schmuck, Fülle, Pracht erscheinen vor diesem Hintergrund nur noch als historische Erscheinungen akzeptabel, die mit Barock und Historismus, nicht aber mit der Gegenwart identifiziert werden. Die Tagung geht der Frage nach, wie sinnhaltig die Doktrin „Weniger ist mehr!“ eigentlich ist und in welcher Weise asketische und ornamentale Auffassungen auf das künstlerische Gegenwartsschaffen einwirken. Diesen und weiteren Fragen möchten wir bei unserem diesjährigen interdisziplinären Künstlertreffen nachgehen, für das wir einen Denkmalpfleger, eine Architektin, einen Bildhauer sowie einen evangelischen Theologen als Gesprächspartner gewinnen konnten.

Unsere Referenten:

Dipl. Ing. Anke Wünschmann ist Architektin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Fachhochschule Frankfurt am Main, Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen.

Klaus Simon, Krefeld, ist Bildhauer und arbeitet vorrangig mit Holz und Stein. Er hatte Lehraufträge u.a. an der Kunstakademie Düsseldorf sowie in Abidjan (Elfenbeinküste).

Prof. Dr. Stephan Weyer-Menkhoff  ist evangelischer Theologe und Professor für Praktische Theologie an der Universität Mainz. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Ästhetik, Raum und Ritual, Kirchenbau und kirchliche Kunst.

Dr. Holger Brülls, Halle/Saale, ist Kunsthistoriker und Denkmalpfleger. Er wird am Freitag Abend in das Thema einführen und die Gespräche leiten.

Die Teilnehmenden sind wieder eingeladen, eine bis drei ihrer Arbeiten während der Tagung auszustellen. Ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung mitgebrachter Arbeiten ist Teil des Programms am Samstag Abend.

Auszug aus dem Programm:

Freitag, 27. April 2012

Begrüßung und Einführung durch Dorothee M a n n , Die Hegge,
anschl.   „ÜBER ZU VIEL UND ZU WENIG“
- Rundgespräch zum Tagungsthema mit  Dr. Holger B r ü l l s , Halle/Saale

Samstag, 28. April 2012

Dipl. Ing.  Anke W ü n s c h m a n n , Frankfurt / Main:
ORNAMENT ALS VERSPRECHEN?
Von oppositionellen architektonischen Dogmen

Bildhauer Klaus  S i m o n , Krefeld:
MATERIAL UND FORM

GEMEINSAMER RUNDGANG durch die Ausstellung mitgebrachter Arbeiten

Sonntag, 29. April 2012

Prof.Dr. Stephan We y e r - M e n k h o f f, Mainz:
VERZICHT UND ÜBERFLUSS: DIE KUNST DER LITURGIE


Wenn Sie das ausführliche Programm per Post zugesandt bekommen möchten, benutzen Sie bitte unser Formular Programmanforderung oder schreiben uns eine Mail.

Tagungsleitung dieser Veranstaltung: Dorothee Mann
 

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