Wir laden Sie als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ambulanten oder stationären Hospizdienst freundlich ein zu unserem Seminar vom
5. bis 8. März 2012 mit dem Thema LEBENS-WERT BIS ZULETZT.
Die Leitlinien der Hospizarbeit stellen den Sterbenden in den Mittelpunkt und setzen sich ein für ein
menschenwürdiges Abschiednehmen. Als ehrenamtliche Mitarbeiter-innen und Mitarbeiter begleiten Sie schwerkranke und alte Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Dadurch wird Solidarität für den Sterbenden konkret
erfahrbar, aber auch für die Angehörigen, die durch Ihren Dienst unterstützt und entlastet werden.
Der Umgang mit Sterben und Tod bedeutet eine Herausforderung für den Einzelnen wie auch für unsere
Gesellschaft. Die bekannter werdende Hospizarbeit leistet einen wichtigen Beitrag in der Öffentlichkeit, sich diesem existenziellen Thema zu stellen. Gleichzeitig bieten die vielfältigen Angebote von Hospizgruppen einen
geschützten Raum für Betroffene, z.B. in Form von Trauergruppen.
Während unseres Seminars werden wir besonders die Angehörigen in ihrer Trauerphase in den Blick nehmen. Was brauchen sie in ihrer Trauer? Welche
Bedeutung hat das soziale Umfeld? Wie wird Tod und Trauer in unserer Gesellschaft thematisiert? Was bedarf es an Unterstützung von außen?
Ziel des Seminars ist es, Sie fachkundig und professionell in Ihrem
ehrenamtlichen Dienst, insbesondere in der Trauerbegleitung, zu unterstützen. Dazu wollen wir auch den größeren gesellschaftlichen Kontext der Hospizarbeit in den Blick nehmen und den Erfahrungsaustausch zwischen den
verschiedenen Hospizgruppen ermöglichen.
Die einzelnen Themenschwerpunkte unseres Seminars entnehmen Sie dem Auszug aus dem Tagungsprogramm:
Montag, 5. März 2012
Begrüßung durch Dorothee Mann, Die Hegge, danach:
Vorstellungsrunde und Berichte aus der ehrenamtlichen sozialen Arbeit
Dienstag, 6. März 2012
Professor Dr. Reinhard Kösters, Die Hegge:
WORAN SICH HALTEN IM WANDEL DER WERTE?
Birgit Hosselmann, Osnabrück:
TODESANZEIGEN ALS MEMENTO MORI?
Zum Umgang mit Tod und Trauer in der Gegenwart
Mittwoch, 7. März 2012
Regina Behr, Hamm:
TRAUER ALS WEG – BEGLEITUNG TRAUERNDER MENSCHEN
Fachkompetente Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement In der Trauerbegleitung
Impulsreferat und Arbeit anhand von Fallbeispielen
SPRACHLOS – WIE TRAUER
WIE ABSCHIEDNEHMEN UND NEUBEGINN ZUM AUSDRUCK BRINGEN?
Rituale als Hilfe im Trauerprozess
Eine Herausforderung an den Einzelnen und die Gesellschaft
Donnerstag, 8. März 2012
Gitta Koch, Mühlheim/Ruhr:
EIN TABU BRECHEN
Das Thema Trauer und Trost in der Literatur
Zu ausgewählten Märchen und Kinderbüchern
Sie sind uns zur Teilnahme herzlich willkommen!
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