Die Hegge
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Das Christliche Bildungswerk DIE HEGGE

Das Christliche Bildungswerk "Die Hegge" wurde im November 1945 ins Leben gerufen von Prof. Dr. Theoderich Kampmann (1899-1983) und dem Gründerkreis der Hegge-Gemeinschaft, einer benediktinisch geprägten Frauenkommunität, in deren Trägerschaft das Bildungswerk geführt wird.

 

 

Der Name "Hegge", d.h. das "Umhegte" oder die "Höhe",  leitet sich ab von dem Flurnamen einer kleinen Anhöhe im Kreis Höxter (zwischen Eggegebirge und Weserbergland), auf dem das Bildungswerk auf einem 8 ha großen Grundstück errichtet wurde.



                                                                    

Die abgeschiedene Lage des Hauses, das heute
in einem reizvollen Park - einer Oase für
zahlreiche  Wild- und Vogelarten -  liegt,  erwies sich seit  Beginn der Arbeit der  Hegge als ideal für ihre  Bildungsarbeit. Wer zu uns kommt (und wir sind leicht mit der
Bahn oder dem Auto zu erreichen), kann zunächst einmal Abstand von Hektik und Lärm des Alltags gewinnen, um sich dann einzulassen auf das Angebot der jeweiligen Tagung.

 


Bildung, Bekenntnis und Begegnung - so kann man drei wichtige Grundpfeiler des Konzeptes der Hegge umschreiben, die auf das engste miteinander zusammenhängen und sich auch baulich im Tagungshaus verorten lassen. Jeder Gast ist im Verlauf einer Tagung in die entsprechenden Räume unseres Hauses eingeladen.



 

 

Bildung:
Wer unsere Vortrags- oder Gruppenräume betritt, findet selbstverständlich eine zeitgemäße Seminarausstattung vor, doch das Ziel unserer Bildungsarbeit beschränkt sich nicht auf intellektuelle und theoretisch vermittelte Informationen zu bestimmten Themen. Unser Konzept einer ganzheitlichen Bildung umfasst Kopf, Herz und Hand.

 

 


 

Neben dem notwendigen Fachwissen sollen bei allen Tagungen, Seminaren und Bildungswochen auch die damit verbundenen Existenzfragen zur Lebensgestaltung einen ausreichenden  Platz bekommen.

 

 


Bekenntnis: Als katholische Christen, denen die Ökumene ein Herzensanliegen ist, wollen wir uns von einem christlichen Menschenbild leiten lassen. Unsere Tagungen sind offen für alle Interessierten, unabhängig von ihrer Religiosität oder Weltanschauung. Wenn wir zur Mitfeier der Gottesdienste in die Kapelle einladen, möchten wir deutlich machen, daß auf die Sinn- und Lebensfragen unserer Zeit der christliche Glaube eine Antwort zu geben vermag.
 

Dies geschieht jedoch  auch auf indirektem Wege, sei es in Literatur,  Musik, bildender Kunst  oder im Tanz. Auf dem  Bild sehen Sie (von links):  Prof. Dr. Hans-Bernhard  Wuermeling (Erlangen),  Prof. Dr. Hanna-Barbara  Gerl-Falkovitz (Dresden) und Dr. Alexander Bergengruen (Baden-Baden) während einer Tagung im Gedächtnis an Werner Bergengruen.

 


 

Begegnung:
Nicht weniger entscheidend als das, was im Vortragsraum oder in der Kapelle geschieht ist das, was abends bei einem Glas Wein oder Bier im sogenannten "Türkenkeller" des Hauses passiert. Die menschliche Begegnung im Gespräch der Teilnehmer und Teilnehmerinnen untereinander oder mit den Referenten soll herausfordern oder stützen.

 

 

 

Gerade in Zeiten einer Individualisierung und Wissensvermittlung via Bildschirm ist es gut, wenn  Bildung "ein Dach über dem  Kopf hat", das den  Erfahrungsaustausch fördert  und zur Verantwortung in  Öffentlichkeit und Beruf  ermutigt.
 

 

Ein Spezifikum unseres Hauses ist sicher auch, dass wir nur selten mehrere Gästegruppen gleichzeitig im Hause haben. Damit bleibt der familienhafte Stil der Hegge erhalten und der Eindruck eines unpersönlichen Tagungshotels wird vermieden. Für unsere Veranstaltungen stehen Einzel- und Doppelzimmer, zumeist mit WC und Dusche, für ca. 40 Personen  zur Verfügung. Die Tagungsgäste erhalten Vollverpflegung (4 Mahlzeiten täglich).
 

 

Unsere Bildungsangebote werden zweimal im Jahr in Halbjahresprogrammen veröffentlicht. Die jeweiligen Tagungen greifen aktuelle Fragen auf, etwa aus den Bereichen Theologie und Kirche, Philosophie und Literatur, Recht und Politik, oder knüpfen an die Erfahrungen einzelner Berufsgruppen an, z.B. in Medizin, Sozialarbeit, Pädagogik, Kunst, oder gehen schließlich von dem aus, was viele Einzelne für sich brauchen und suchen.
 

 

 

Aufgrund der langjährigen  überregionalen Arbeit der  Hegge und ihrer geographischen Lage gibt es seit der deutschen Einheit mittlerweile bei fast allen Tagungen eine Begegnung zwischen "Ost" und "West" unter den Teilnehmenden.

 

 

Wochenendtagungen dauern im Allgemeinen von Freitag 16 Uhr oder 18 Uhr bis Sonntag 14 Uhr oder 16 Uhr, Wochenkurse vom Anreisetag 14 Uhr bis Abreisetag 16 Uhr. Die Teilnehmerbeiträge bestehen aus: Kostenbeitrag für Unterkunft und Verpflegung pro Tag 30,- bis 45,- Euro und Tagungsgebühr pro Tag 30,- bis 40,- Euro. Für Schüler, Studenten und Arbeitsuchende ist eine Ermäßigung vorgesehen. Der Modus bei Abmeldungen ist den AGB zu entnehmen.
 

 

Wir freuen uns, wenn Ihr Interesse an unserer Bildungsarbeit geweckt ist, und stehen Ihnen für Rückfragen hinsichtlich einzelner Tagungsprogramme oder Kooperationen gerne zur Verfügung.

Jungen Menschen, die unsere Bildungsarbeit längerfristig kennen lernen möchten, bieten wir ein "Praktikum in der Erwachsenenbildung" in unserem Haus an.

 

 

Kontaktadresse: bildungswerk@die-hegge.de

DIE HEGGE - Christliches Bildungswerk
Pädagogischer Leiter: Dipl.-Theol. Michael Gennert
34439 Willebadessen-Niesen
Tel.: 05644/400 und 700  -  Fax: 05644/8519

 

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