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Quo vadis, Israel? 
 Tagung vom 27. bis 29. November 2009

Wir laden Sie freundlich ein zu unserer Wochenendtagung zum
Ersten Adventssonntag vom 27. bis 29. November 2009, diesmal unter dem Thema
                                   QUO VADIS, ISRAEL ?
               Palästina als Konfliktkern für das Verhältnis
                         von östlicher und westlicher Welt.

Geographisch ist Israel-Palästina dem vorderen Orient zugeordnet, historisch und politisch aber eng mit dem Westen verbunden. Aufgrund dieser Lage erweist dieses Land sich seit nunmehr über 60 Jahren als Problemfeld zwischen Ost und West: Als Konfliktkern, auf den auch andere Konflikte im vorderen und mittleren Orient, aber auch weltweit, projiziert werden. Solange es keinen lebensfähigen Staat Palästina neben Israel gibt, werden Ost und West, werden die arabische und abendländische Welt keine Ruhe finden. Auch Frieden und Wohlergehen in Israel ist abhängig vom Frieden und Wohlergehen in dem noch nicht existierenden Staat Palästina. Wo aber steht Israel auf dem Weg zur Zwei-Staaten-Lösung? Wie wirkt sich die Nahostpolitik des neuen amerikanischen Präsidenten aus? Kann sie neue Bewegung in die festgefahrene israelische Politik bringen? Müssen Hisbollah und Hamas zwangsläufig ein Sicherheitsrisiko für Israel bleiben? Was erwarten die Kontrahenten dieser Region von Deutschland?

Wir freuen uns, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven mit folgenden Fachleuten behandeln zu können:

Dr. Ghaleb Natour ist palästinensischer Araber aus Israel und arbeitet seit vielen Jahren als Physiker in Aachen. Aus Sorge um seine Heimat Israel-Palästina setzt er sich seit langem für einen gerechten Frieden ein und unterstützt mit seinem „Verein zur Förderung des Friedens in Israel und Palästina e.V.“ vor allem Kinder durch verschiedene Schulprojekte in der Westbank und im Gaza-Streifen.

Prof. Dr. Rolf Verleger, Professor für Neurophysiologie an der Universität zu Lübeck, ist Mitbegründer der jüdischen Gemeinde in Lübeck und war bis Juni 2009 Delegierter im Zentralrat der Juden in Deutschland. 2006 initiierte er die Petition „Schalom 5767“, die sogenannte „Berliner Erklärung“, in der die Bundesregierung zu einer ausgewogeneren Nahostpolitik aufgefordert wird.

Prof. Dr. Udo Steinbach, Berlin, ist deutscher Islamwissenschaftler und leitete von 1976 bis 2006 das Deutsche Orient-Institut in Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Zukunft des Nahen Ostens unter den Aspekten von Demokratie und Religion sowie die Stellung von religiösen und ethnischen Minderheiten in den nahöstlichen Gesellschaften.

Dr. Dr. h.c. Rupert Neudeck ist Gründer und langjähriger Leiter des Hilfskomitees CAP ANAMUR sowie Gründer und Vorsitzender der GRÜNHELME e.V., Troisdorf, einer unbewaffneten Hilfstruppe von Christen und Muslimen, die in verschiedenen Ländern - so auch in Palästina - praktische Aufbauarbeit von Wohnhäusern, Schulen, etc. leisten.

Auszug aus dem Tagungsprogramm:

Freitag, 27.11.2009

Begrüßung und Einführung durch Dorothee M a n n , Die Hegge
anschl. Dr. Ghaleb N a t o u r , Aachen:
DIE PALÄSTINENSISCHEN ARABER IN ISRAEL
Geschichte, heutige Situation, Perspektiven für die Zukunft

Samstag, 28.11.2009

Dr. Rupert N e u d e c k , Troisdorf:
YES, WE CAN
... wenn wir die Sorgen aller be-denken:
der Israelis, der Palästinenser, der Iraner

Prof. Dr. Rolf  V e r l e g e r , Lübeck:
ZIONISMUS UND JUDENTUM – EINE GESPANNTE BEZIEHUNG

Sonntag, 29.11.2009

Prof. Dr. Udo S t e i n b a c h , Berlin:
DER ISRAELISCH-ARABISCHE KONFLIKT –
AUCH EIN ZUSAMMENPRALL DER KULTUREN

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