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Wo beginnt Kunst? Wo endet sie? 
 Tagung vom 16. bis 18. April 2010

Wir laden Sie freundlich ein zu unserer
BEGEGNUNG BILDENDER KÜNSTLER vom 16. bis 18. April 2010, diesmal unter dem Thema:

WO BEGINNT KUNST ? WO ENDET SIE ?
Künstlerische Qualität als Frage und Aufgabe.

Was bedeutet Qualität in der Kunst? Was gibt einem Werk seinen Wert? Wir haben eine Vorstellung davon, was Lebensqualität meint, Markenqualität, Qualitätsmanagement. Was aber bedeutet Qualität im Zusammenhang von Kunst? Nach welchen Kriterien erhält Kunst ein Gütesiegel? Was treibt Künstlerinnen und Künstler, wenn sie bei der Arbeit ihrem Werk auf der Spur sind und welche Wertmassstäbe legen sie dabei an? Was gibt dem Prozess des Kunstschaffens Orientierung? Wie kommen die Werturteile des Kunstbetrachters zustande, wenn er einem Werk begegnet?

Zu früherer Zeit war ein Ausweis hoher Qualität, wenn das Kunstwerk aus besonders wertvollem Material gefertigt und die Bearbeitung des Materials besonders fein und präzise war. Der Wert lag nicht zuletzt in der Virtuosität der Ausführung. Dann galt ein Werk als qualitätvoll, wenn sich in ihm das Genie des Künstlers manifestierte. Die Idee wurde tendenziell wichtiger als die Machart.
Wie steht es heute mit der Beurteilung von Qualität? Gibt es formale Kriterien dafür, gibt es inhaltliche Referenzen? Oder bestimmt der Markt, bestimmen die Galeristen, was hochwertige Kunst ist? Ist gute Kunst das, was im Museum steht? Oder hat Qualität etwas mit Authentizität zu tun, mit Kompaktheit und Strukturiertheit eines Werkes oder Lebenswerkes? Muss Kunst eine Erfahrung vermitteln, realitätshaltig sein? Oder ist der Qualitätsbegriff nur noch ein Synonym für konservatives Normdenken? Noch vor der Frage nach der Qualität stellt sich gegenwärtig die Frage, was überhaupt Kunst ist? Wo beginnt Kunst? Wo endet sie?
Diesen und weiteren Fragen möchten wir bei unserm diesjährigen Künstlertreffen nachgehen.

Unsere Referenten:
P. Dr. Philipp Reichling,
Prämonstratenser der Abtei Hamborn/Duisburg, Theologe und Kunsthistoriker, Verantwortlicher für Kulturhauptstadtprojekte des Bistums Essen.

Dr. Herbert Fendrich, Essen, Theologe und Kunsthistoriker, Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen, Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Erschließung von Kunst.

Dr. Guido Schlimbach, Köln, ist Theologe und langjähriger Mitarbeiter der Kunst-Station Sankt Peter Köln, freier Kurator und Autor zahlreicher Veröffentlichungen über zeit-genössische Kunst.

Dr. Holger Brülls, Halle/Saale, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger, wird die Gespräche leiten.

Die Teilnehmenden sind wieder eingeladen, eine bis drei ihrer Arbeiten während der Tagung auszustellen.

Ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung mitgebrachter Arbeiten ist Teil des Programms am Samstagabend.

Auszug aus dem Tagungsprogramm:

Freitag, 16. April 2010

Begrüßung und Einführung durch Dorothee M a n n , Die Hegge
anschl.
P. Dr. Philipp R e i c h l i n g  OPraem, Duisburg:
QUALITÄTS – BILDUNG
Kunst zwischen Überraschung und Erschließung

Samstag, 17. April 2010

Dr. Herbert F e n d r i c h , Essen:
WAS IST QUALITÄT ?
Erfahrungen – Perspektiven – Aporien eines bischöflichen Kunstbeauftragten

Dr. Herbert F e n d r i c h , Essen:
- Fortsetzung

GEMEINSAMER RUNDGANG durch die Ausstellung mitgebrachter Arbeiten

Sonntag, 18. April 2010

Dr. Guido S c h l i m b a c h , Köln:
WARUM ÜBERHAUPT KUNST IN KIRCHEN ?
Was beflügelt die Kunst-Station Sankt Peter Köln zur Arbeit mit Künstlerinnen  und Künstlern ?


Wir freuen uns, wenn Sie kommen können, und bitten Sie, auch Ihre Freunde und Kollegen auf unsere Tagung aufmerksam zu machen.

Wenn Sie das ausführliche Programm per Post zugesandt bekommen möchten, benutzen Sie bitte unser Formular Programmanforderung oder schreiben uns eine Mail.

 

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