Wir laden Sie freundlich ein zu unserer bibeltheologischen Tagung vom
17. bis 19. Juni 2011 mit dem Titel“FÜRCHTET EUCH NICHT! BIN ICH DENN AN
GOTTES STATT?“ (Gen 50,19)
Mögliche Zugänge zur biblischen Josefsgeschichte
Wohl kein Geschichtenzyklus des Alten Testaments ist Christen wie Nichtchristen so bekannt und vertraut, wie die
Josefsgeschichte. Elie Wiesel nennt sie „die schöne und wunderbare Geschichte einer erhabenen, einer verfehlten, einer verfluchten Liebe. Sie ist von Lärm und Stille gleichermaßen durchdrungen und mit Erwartung …
befrachtet. Unruhe und Hoffnung halten sich darin die Waage“. Das Leben Josefs kennt Höhenflüge und tiefe Stürze. Es ist eng mit dem seines Vaters und seiner Brüder verbunden. Was macht – neben der literarischen
Schönheit – diesen Text bis heute existenziell und theologisch so bedeutsam?
Dr. Perrar will uns aufzeigen, dass die Josefsgeschichte aus der Enge des Neides und des Hasses in die Weite des Vergebens und
Versöhnens führt.
Wir freuen uns, Herrn Dr. Hermann J. Perrar (Aachen) als Referenten gewonnen zu haben. Er ist Alttestamentler und Bibeltheologe und weithin bekannt durch seine kompetente wie mitreißende
Weise der Bibelerschließung.
Auszug aus dem Tagungsprogramm:
Freitag, 17. Juni 2011
EINFÜHRUNG IN DIE TAGUNGSTHEMATIK:
- Der Rahmen der Josefsgeschichte innerhalb der Bibel
- Die biblische Josefsgeschichte als „story“
DIE KOMPOSITION DER JOSEFSGESCHICHTE:
Gen 37 als Ouvertüre
Samstag, 18. Juni 2011
DIE AUFSTIEGSGESCHICHTE JOSEFS IN ÄGYPTEN (Gen 39-41)
DIE BRÜDER JOSEFS IN ÄGYPTEN (Gen 42-43)
DIE REDE JUDAS, DIE DIE NOT DER BRÜDER WENDET (Gen 44,1-45,15)
Dr. Anna Ulrich – Die Hegge:
„DIE SÖHNE JAKOBS ABER WAREN ZWÖLF“ (Gen 35,22)
Marc Chagalls Fenster in der Synagoge der Hadassah-Klinik zu Jerusalem
Sonntag, 19. Juni 2011
JAKOB IN ÄGYPTEN:
- Die Wiederherstellung des Familienfriedens (Gen 46,1-49,33)
- Die Bewährung der Versöhnung
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