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Identität durch Abgrenzung? 
 Tagung vom 19. bis 21. März 2010

Wir laden Sie - in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbüro des Kreises Höxter – freundlich ein zu einer Wochenendtagung vom 19. bis 21. März 2010 mit dem Thema:

                         IDENTITÄT DURCH ABGRENZUNG ?
              Herausforderungen für Muslime und Christen in Deutschland.

Wer bin ich? Wo habe ich meine Wurzeln? – Diese und weitere Fragen sind wesentlich für unser eigenes Selbstverständnis. Immer häufiger entzünden sich auch in Deutschland Konflikte mit Muslimen an der nationalen wie auch der religiösen Identität, sei es an der Sprache, den religiösen Traditionen oder kulturellen Werten. War bislang eine Neugier und Offenheit im Religionsdialog spürbar, so verstärken sich auch die gegenläufigen Tendenzen mit Abschottung, Misstrauen oder Angst gegenüber Muslimen. Nicht zuletzt die Frage nach dem eigenen Wahrheitsanspruch oder der Deutungshoheit innerhalb der Religion bestimmen die aktuelle Diskussion zwischen Christen und Muslimen, deren Verlauf auch Konsequenzen für unsere gesellschaftliche Entwicklung hat. Während unserer Tagung wollen wir – mit dem Ziel der Verständigung – verschiedenen Aspekten der Identitätsfrage nachgehen. Wir freuen uns, dass wir folgende Referenten gewinnen konnten:

Prof. Dr. Klaus von Stosch lehrt Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn. Ein Schwerpunkt seiner Forschung ist u.a. der muslimisch-christliche Dialog , dessen gegenwärtige Situation er uns zu Tagungsbeginn erläutern wird. Darüber hinaus wird er vor dem Hintergrund des eigenen Wahrheitsanspruchs eine Theologie der Religionen entwickeln.

Rabeya Müller ist Islamwissenschaftlerin und muslimische Religionspädagogin und leitet das Institut für interreligiöse Pädagogik und Didaktik in Köln. Als Mitherausgeberin des ersten Schulbuchs für Islamkunde in deutscher Sprache hat sie sich mit den Fragen des islamischen Religionsunterrichts beschäftigt, zu dessen Deutungshoheit und hermeneutischen Zugängen sie referieren wird.

Ali Ertan Toprak ist zweiter Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde Deutschlands, die unter den türkeistämmigen Migranten und Migrantinnen die zweitstärkste Gruppe in Deutschland bildet. Als Mitglied der Islamkonferenz und ehemaliger Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde wird er zum Abschluss unserer Tagung zu der Frage einer gelingenden Integration aus Sicht der Aleviten Stellung nehmen.

Auszug aus dem Tagungsprogramm:

Freitag, 19. März 2010

Begrüßung und Einführung durch Michael Gennert, Die Hegge
Prof. Dr. Klaus  v o n  S t o s c h , Paderborn:
IDENTITÄT DURCH ABGRENZUNG ?
Zur aktuellen Lage des christlich-muslimischen Dialogs

Samstag, 20. März 2010

Prof. Dr. Klaus  v o n  S t o s c h :
STREIT UM DIE WAHRHEIT
Zu einer Theologie der Religionen zwischen Absolutheitsanspruch und Selbstrelativierung

Rabeya  M ü l l e r , Köln:
WER SAGT, WAS GILT ?
Deutungshoheit und hermeneutische Zugänge für islamischen Religionsunterricht

Sonntag, 21. März 2010

Ali Ertan  T o p r a k , Recklinghausen
WIE KANN INTEGRATION GELINGEN ?
- Einschätzungen aus Sicht der Alevitischen Gemeinde


Zur Teilnahme an dieser Tagung sind Sie uns herzlich willkommen! Wir freuen uns, wenn Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf unser Programm aufmerksam machen und interessierte Personen für die Teilnahme gewinnen. 

Wenn Sie das ausführliche Programm per Post zugesandt bekommen möchten, benutzen Sie bitte unser Formular Programmanforderung oder schreiben uns eine Mail.

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