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Auch in diesem Jahr laden wir Sie freundlich ein zu unserer Nahosttagung am Wochenende des Ersten Advents, vom 25. bis 27. November 2011,
diesmal unter dem ThemaISRAEL UND SEINE NACHBARN: Ressentiments – Feindschaften – Koalitionen. In welcher Weise verändert die arabische Revolte die Position Israels im Nahen Osten?
Welche Auswirkungen hat der Transformationsprozess der arabischen Nationen auf den israelisch-palästinensischen Konflikt? Ist Israel in neuer Weise gefährdet? Oder hat es gar Chancen, mittelfristig mit
demokratisch verfassten Nachbarstaaten kooperieren zu können? Welche Chancen haben die demokratischen Aufbrüche des Nahen Ostens überhaupt? Welche Rolle spielen dabei wirtschaftliche Interessen der USA und Europas?
Wie verändern sich durch die arabische Revolution politische Seilschaften und alte Feindschaften in der Region? Welche Gruppen wollen wir von Europa und Deutschland aus unterstützen? Wie können wir jene Kräfte stärken,
die Frieden und Erneuerung suchen? Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, konnten wir fachkundige Referenten gewinnen, um das Verhältnis Israels zu Palästina, zu Ägypten und zum Iran näher in den Blick
zu nehmen. Igal Avidan, geboren in Tel Aviv, studierte
Englische Literatur, Informatik sowie Politikwissen-schaft. Er lebt in Berlin und arbeitet als freier Journalist für verschiedene israelische Zeitungen und Hörfunksender sowie als Autor zum Thema Nahost u.a. für die
Süddeutsche Zeitung und Die Welt. Zur Sichtweise Israels publizierte er das Buch „Israel. Ein Staat sucht sich selbst“.
Dr. Ingrid El-Masry, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Volkswirtschaft, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Semitistik, seit über zwanzig Jahren Forschungen im
Regionalschwer-punkt Naher und Mittlerer Osten zu den Themen Entwicklung, Globalisierung und Systemtrans-formation, insbesondere Arab Human Development, regionale Konflikte sowie Nah- und Mittelost-politik der EU und
USA. Sie arbeitete u.a. als Beraterin für die GTZ und vertrat Professuren an den Universitäten Marburg und Tübingen. Gegenwärtig lehrt sie am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien der Philipps-Universität Marburg/Lahn.
Ali Fathollah-Nejad,
geboren in Iran, studierte Politikwissenschaften in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. 2010 war er Gastdozent für den Bereich „Globalisierung und Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten“ an der University of Westminster in London. Zurzeit bereitet er seine Promotion zu Irans Rolle in einer sich verändernden Weltordnung vor. Bereits veröffentlicht ist sein Buch „Der Iran-Konflikt und die Obama-Regierung“.
Dr. Dr. h.c. Rupert Neudeck
ist Gründer und langjähriger Leiter des Hilfskomitees CAP ANAMUR sowie Gründer und Vorsitzender der GRÜNHELME e.V., Troisdorf, einer unbewaffneten Hilfstruppe von Christen und Muslimen, die in verschiedenen Ländern – so auch in Palästina - praktische Aufbauarbeit von Wohnhäusern, Schulen, etc. leisten.
Auszug aus dem Tagungsprogramm: Freitag, 25.11.2011 Begrüßung und Einführung durch Dorothee M a n n , Die Hegge anschl. Igal A v i d a n , Berlin / Tel Aviv:
WO IST ISRAEL UND WO PALÄSTINA? Der lange Weg zur Zwei-Staaten-Lösung aus israelischer Sicht
Samstag, 26.11.2011
Dr. Ingrid E l – M a s r y , Marburg/Lahn: ISRAEL UND ÄGYPTEN Konturen einer neuen ägyptischen Regionalpolitik und ihre Perspektiven für die Friedenschancen im Nahen OstenAli F a t h o l l a h – N e j a d , Essen / London: ISRAEL UND IRAN
Auswirkungen der US-Iran-Krise und des „Arabischen Frühlings“Sonntag, 27.11.2011
Dr. Rupert N e u d e c k , Troisdorf:: ISRAEL UND PALÄSTINA: Kein Volk und kein Staat kann sich seine Nachbarn aussuchen Wenn Sie das ausführliche Programm
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Tagungsleitung dieser Veranstaltung: Dorothee Mann |
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