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Schwester sein  
 Frauentagung vom 2. bis 4. Dezember 2011

herzlich laden wir Sie ein zu unserer diesjährigen Frauentagung im Advent vom
2. bis 4. Dezember 2011
mit dem Thema

SCHWESTER SEIN
Geschwisterkonstellationen als Lernfelder sozialen Handelns.

Jede Gemeinschaft im Kleinen wie im Großen lebt vom gegenseitigen Geben und Nehmen. Gibt es Vorbilder und Lernfelder solidarischen Handelns, die der Orientierung und Einübung dienen?
Getragen von einem sozialen Netzwerk ist jede Einzelne aufgerufen, ihren Beitrag zum Gelingen einer mitmenschlichen Gemeinschaft zu leisten. Ausgehend vom Zusammenleben in der Familie werden wir nach der Bedeutung von Geschwisterkonstellationen für das eigene gesellschaftliche Handeln fragen. Was heißt es, eine Schwester zu sein und eine Schwester oder mehrere Geschwister zu haben? Wie ist es, als Einzelkind aufzuwachsen? Was können Geschwister voneinander lernen?

Da sind z.B. der große Bruder, der hilft und die Schwester, die so schöne Geschichten erzählen kann. Da ist u.a. aber auch das Erleben von Ungerechtigkeit, von Andersartigkeit und von Streit. Wie kann Wertevermittlung in der Familie gelingen? Welcher Unterstützung bedarf sie von außen, damit ein respektvolles Zusammenleben gelingen kann? Welche Rolle spielen dabei die Großeltern? Wie bereitet das Miteinander im Kleinen auf das gesellschaftliche Leben vor?

Spannend wird es sein, das Schwester sein über die eigene Ursprungsfamilie hinaus zu thematisieren. Durch die Globalisierung rückt unsere Welt immer mehr zusammen. Für die Menschheitsfamilie ist es eine Herausforderung, Geschwisterlichkeit im weltweiten Horizont zu leben: Wie kann dies gelingen?             

Vorträge und Rundgespräche laden dazu ein, der Bedeutung von Schwester sein  nachzugehen, konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu benennen und sich gegenseitig zu ermutigen.

Auszug aus dem Tagungsprogramm:

Freitag, 2. Dezember 2011

Begrüßung und Einführung durch Myriam Steinmetz, Die Hegge,
anschl.  „WILDE INDIANER SIND ENTWEDER AUF KRIEGSPFAD ODER RAUCHEN DIE FRIEDENSPFEIFE – GESCHWISTER KÖNNEN BEIDES.“ (Tucholsky)
Familie – miteinander und voneinander lernen?!

Myriam Steinmetz:
WAS WIR EINANDER BEDEUTEN
Symbole und Bilder von Schwesterlichkeit
Impulsreferat und Rundgespräch   

Samstag, 3. Dezember 2011

Professor Dr. Eveline Goodman-Thau, Jerusalem:
SCHWESTERN IM WIDERSTREIT
Rachel und Leah zwischen Liebe und Eifersucht

Dr. Anna Ulrich, Die Hegge:
STREIT UND VERSÖHNUNG
Geschwister in der Bibel in Zeugnissen der Kunst

Sonntag, 4. Dezember 2011

Dorothee Mann, Die Hegge:
SCHWESTER SEIN ALS GELEBTE SOLIDARITÄT
Benediktinisches Leben als Zelle von Geschwisterlichkeit jenseits familiärer Zugehörigkeit

SCHWESTERLICHKEIT IN HEUTIGER ZEIT
Podiumsgespräch mit den Referentinnen
(Leitung: Myriam Steinmetz)

Wenn Sie das ausführliche Programm per Post zugesandt bekommen möchten, benutzen Sie bitte unser Formular Programmanforderung oder schreiben uns eine Mail.

Tagungsleitung dieser Veranstaltung: Myriam Steinmetz

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